Was ist ein REK?

Die Abkürzung REK steht für das Regionale Entwicklungskonzept, dass insbesondere in Deutschland bereits seit Mitte der 1990er Jahre als ein Instrument der Regionalplanung und der regionalen Wirtschaftsförderung genutzt wird. Diese überregionalen Planungen haben einen informellen Charakter, d.h. sie sind gesetzlich nicht vorgeschrieben und haben keine direkte rechtliche Wirkung. Sie dienen als Handlungsleitfaden für die städtischen Entscheidungsträger und Verwaltungen. Zur Selbstverpflichtung wird die Planung durch den Beschluss der Stadträte. Bestimmender Faktor für die Abgrenzung der Region sind gemeinsame Probleme und Potentiale sowie enge regionale Verflechtungen. Die Erstellung, Umsetzung und Fortschreibung der Regionalen Entwicklungskonzepte wird in Thüringen im Rahmen der "Richtlinie zur Förderung der Regionalentwicklung" mit Mitteln des Freistaats gefördert.

Die Städte Bad Blankenburg, Rudolstadt und Saalfeld haben ihr erstes gemeinsames REK 1996 beschlossen. Als ein Ergebnis dieses Konzeptes wurde am 21.03.1997 der Städteverbund "Städtedreieck am Saalebogen" gegründet. Hauptaufgabe des Städteverbundes ist die gemeinsame Umsetzung der REK-Schlüsselmaßnahmen zur Regionalentwicklung. Das REK wurde erstmals 2002 fortgeschrieben. Es ist unter folgendem Link einsehbar.

Die aktuelle Planung ist eine grundlegende Neuaufstellung des REKs. Die Ergebnisse aus dieser Online-Beteiligung sind ein wesentlicher Bestandteil der Planung.

REK Saalebogen 2002